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Schlochau 30. November 1356 In gotis namen Amen. Wissentlich sie alle den, die desin briff sehen adir lesin horen, das ich Allexander Stange williclich und mit rate mynes herren, her Heynrichs von Thaba kompthurs zcu Slochow, und mynes brudirs, her Pauls Stangen, deme wysen manne und erbarn, Hermanne mynem schultheysen zcum Vlisensteyne, gebe und vorlye LX huben in Culmischem rechte, und sinen rechten erben und nachkomelingen, zcu besetzen. Durch der besetzunge wille der-selbe schultheyse, sine rechten erben und nachkomelinge, die zcende hube erbelich und frie sullen besitzen. Ouch gebe ich dem-selben schultheisen, und sinen rechten erben und nachkomelingen, das dritte teil des gerichtes und die helfte der kretzcheme zcinsis, im zcu habinde; und dy zcwey teil des gerichtis, und was von der helfte der kretzcheme gevellit, mir getruwelich pflichtic sie zcu geben. Ouch gebe ich im und sinen erben und rechten nachkomelingen in den seen und vlisenden wassern bynnen den grenitzen des vorgenanten erbis vrie vischerie mit cleynen gezcow zcu der notdorft eris tischis. Ouch hulfe mir got, das eyne mole worde in dem-selbin gute, so sal der dicke-genante schultheis, und sine rechten erben und nachkomelinge<n,> vrie malewerk haben, alzo bescheydelich, ab teylunge des gerichtis wurde, das ich nicht me denne eyme schultheysin vrie pflichtig bin zcu malen. Ouch das icht allir geloubigen cristenen selen von mir vorgessin worde<n>, so gebe ich und vorlye der kirchen, und dem pferrer in dem-selbin gute wonende, boben dy sechzcig huben vyr huben mit alle irem nutze zcu haben. Ouch der-selbe schultheis, und sine rechten erben und nachkomelinge, mit andren den gebueren nun iar vrie sullen sitzen, und dort in dem zcenden iare alle-ierlich zcu dem obirsten tage vort zcukumftig virczen scot zcinsis gewonlicher munzce und zcwey hunner mir sullen geben und eyn tage-dinst sullen thun. Ouch sal der-selbe schultheys, und sine erbin und rechte nachkomelinge, mir thun ein dinst mit eynem pferde, das VI marke wert sie, wie dicke ich in heyse, und wo ich in heyse. Ouch sal der dicke-genante Herman und syne nachkomelinge alle-ierlich von iclicher huben dem erbarn vater in gote dem erczbischofe zcu Gnysin zcwey scot gewonlicher muncze als andir lute desis landis sullen geben. Czu desis dingis gezcugnis henge ich myn ingesigel an desin briff, der gegeben ist zcu Slochow in der iarzcal unsirs herren XIIIc in dem LVI an sendte Andres tage. Des sint gezcug der erbare und begebene man myn herre her Heynrich von Thaba kompthur zcu Slochow, her Paul Stange ein ritter zcu Streczin, und andir erbar lute. ¬ródło: Paul Panske: Handfesten der Komturei Schlochau 1323-1466. Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreussens. Danzig 1921 ^do góry ^ |
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